Niilo – Hilfe wir haben einen Terrier (der 1. Monat)

Ja, wir haben wirklich einen Terrier, einen richtig echten, wie er im Buche steht. Mal ganz ehrlich – ich hätte nicht gedacht, das da wo Terrier drauf steht auch wirklich Terrier drin steckt…
So süß wie er in diesem Alter noch ist, so überdreht ist er auch. Dickköpfig, furchtlos und von sich selbst und seiner niedlichkeit überzeugt.
Aber mal der Reihe nach.

Am Donnerstag den 11.02.2016 ging es nach Pattensen bei Hannover, wo der kleine Irish „Niilo“ mit seinen Geschwistern auf seine neuen Menschen wartete. Mit 10 Wochen waren die Kleinen jetzt alt genug um das elterliche Welpenhaus zu verlassen und zu neuen Abenteuern aufzubrechen. Oh… die neuen Menschen wussten noch nicht, auf was sie sich da einlassen… Jedes dieser kleinen Welpen war ein Bündel geballter Energie. Zusammen spielend war es echt ein Genuss denen den ganzen Tag zuzusehen. Alle Anwesenden hatten noch ihren Welpenpelz an und genau das sollte sich jetzt für Niilo ändern.
Also gab es jetzt für seine neuen Menschen die erste Einweisung in Sachen Trimmen. Dazu stelle man den Kleinen ruhig auf einen Trimmtisch und fange an den Welpenpelz auszuziehen. „Ruhig“ – gute Idee, wie soll das gehen? Komischerweise klappte das aber ganz gut unter den erfahrenen Händen seiner Züchtermenschen. Nach ca 3 Stunden war der Kleine nackig bzw hatte statt seinem schönen wuscheligen Welpenpelz sein schickes neues Gewand an. Nun ging es ein letztes Mal zu seinen Geschwistern zum schlafen, denn morgen sollte sein großer Tag sein…

Freitag der 12.03.2016
Heute war es dann soweit, der große Abholtag, die große Fahrt und die Ankunft im neuen Zuhause – das sind ja gleich 3 Dinge auf einmal, das geht nun wirklich nicht (ruhig und besonnen).
Bevor wir den kleinen Irish mit nach Hause nehmen konnten mussten die Ohren noch einmal in ihre Endform gebracht werden. Mit ein bisschen „Kleber“ wurden die schönen Schlabberohren zu schönen Terrierohren erzogen. So ungewohnt angeklebt ging es dann auf große Fahrt. Bis zum ersten Kreisverkehr wurde noch die Gegend beobachtet, danach kam auch schon die erste kleine Pause und dann sollte es schlafend nach Hause weiter gehen. Gut, da hatten wir wohl die Rechnung ohne Klein-Niilo gemacht. DER war wach, hellwach! Und wie kleine Terrierwelpen so sind, fangen sie dann an hoch zu drehen und ans schlafen war nicht mehr zu denken. So wurde es eine ziemlich lange Heimreise, mit vielen, vielen Pausen und einem quengelnden kleinen Niilo. Toll, DAS kann ja noch heiter werden wenn jede Autofaht so verläuft.

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Ja, irgendwann sind wir dann zu Hause angekommen und haben als allererstes mal die dort lebenden Mietzekatzen tierisch erschreckt. Die Beiden waren sichtlich entsetzt über ihren neuen Mitbewohner und teilten unsere Freude garnicht. Kein Wunder, der Kleine war ja immer noch wach und auf 180. Schlafen? Ach was, das ist doch reine Zeitverschwendung…!
Woher nimmt der eigentlich seine Energie?! Ich dachte immer so ein Welpe muss gaaaanz viel schlafen?!

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Und so verlief dann auch die erste Woche – hüpfen, beißen, quengeln, hochdrehen und dabei immer ganz süß aussehen, damit einem auch ja keiner böse sein kann.

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Besserung brachte dann die erste Welpenspielstunde. Hier wurde dann doch ein entscheidender Tip gegeben: Wenn der so hochdreht, dann arbeitet mit der Box! Nach jedem Spaziergang gehts als erstes in die Box, fängt er an hoch zu drehen – ab in die Box und überhaupt – ab in die Box, zwingt ihn zur Ruhe…
Tja Mietzekatze, die Box gehört jetzt nicht mehr dir!

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Aber auch so eine Welpenspielstunde hat was. Während alle anderen scheinbar gut auf Futter reagieren, interessiert das Klein-Niilo nur am Rande. Das ist doch alles rundherum viel interessanter und überhaupt – friss doch alleine, ich habe zu tun.

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Trotzdem gibt es immer wieder ein Lob vom Trainer Andre´ – wir scheinen also nicht alles falsch zu machen mit dem kleinen Energiebündel 🙂
Leider gibt es bis jetzt noch keinen anderen Welpen, mit dem er richtig gut spielen kann. Die haben alle ein anderes Spielverhalten und somit lastet ihn das nicht wirklich aus. Wir haben aber dann doch inzwischen schon vieles gelernt:
– Sitz! klappt gut
– Platz! klappt gut
– Erdmännchen – klappt richtig gut
– Auto fahren ist echt super und auch
– alleine bleiben geht erstaunlich gut 🙂

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Mit seinem Knochen als Beschäftigung und dem konsequenten Boxentraining ist das kleine Hundchen inzwischen auch ab und an mal ruhig und schläft.

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Am Ende seiner dritten Woche bei uns durfte er auch mit zu seinem ersten LP-Besuch, sprich seinen ersten richtigen Cache besuchen. Hierzu wurden einige Freunde mit eingepackt, die den Kleinen abwechselnd als süß, cool und tollen Hund bezeichneten. Er hat sich aber auch richtig gut benommen und hat  die vollen 4 Stunden ohne zu quengeln mit duchgehalten. Danach war dann aber nur noch schlafen angesagt 😀

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Die vierte Woche war dann recht wechselhaft – von völlig überdreht bis total lieb und folgsam war alles dabei – ja! der Kleine ist ein echter Terrier mit all seinen Macken und Eigenschaften 😀

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